Sie lernen, wie Parameter im Funktionsterm den Graphen verändern: Verschiebung in - und -Richtung, Streckung und Stauchung in - und -Richtung. Animationen zeigen die Wirkung jedes Parameters direkt.
1 Definitionen
Ist der Graph einer Funktion bekannt, so erhält man daraus die Graphen vieler weiterer Funktionen. Dazu verändert man den Funktionsterm mit Parametern: festen reellen Zahlen, hier , , und . Die Funktion heißt Ausgangsfunktion, ihr Graph . Der Graph der neuen Funktion entsteht aus durch Verschieben, Strecken oder Stauchen.
In den Animationen ist die Ausgangsfunktion: gestrichelt ist , durchgezogen . Die markierten Punkte , und zeigen, wohin sich einzelne Punkte des Graphen bewegen (, , ). Mit dem Knopf ▶ starten oder stoppen Sie die Animation, mit den Schiebereglern stellen Sie die Parameter selbst ein.
Definition 1 · Verschiebung in -Richtung
Es sei . Der Graph der Funktion
entsteht aus durch Verschiebung in -Richtung (in Richtung der -Achse) um Einheiten: für nach oben, für nach unten. Jeder Funktionswert ändert sich um . Es gilt (siehe Animation).
Jeder Funktionswert wird um verändert – alle Punkte wandern senkrecht um dieselbe Strecke.
Definition 2 · Verschiebung in -Richtung
Es sei . Der Graph der Funktion
entsteht aus durch Verschiebung in -Richtung (in Richtung der -Achse) um Einheiten: für nach rechts, für nach links. Die Funktion nimmt an der Stelle denselben Wert an wie an der Stelle , denn . Auch die Definitionsmenge wird um verschoben (siehe Animation).
nimmt an der Stelle denselben Wert an wie an der Stelle .
Definition 3 · Streckung und Stauchung in -Richtung
Es sei . Der Graph der Funktion
entsteht aus durch Streckung in -Richtung mit dem Streckfaktor : Jeder Funktionswert wird mit multipliziert. Für wird der Graph gestreckt (von der -Achse weg), für wird er gestaucht (zur -Achse hin). Nullstellen von bleiben Nullstellen von , denn aus folgt (siehe Animation).
Der Punkt liegt auf der -Achse und bleibt fest.
Definition 4 · Streckung und Stauchung in -Richtung
Es sei . Der Graph der Funktion
entsteht aus durch Streckung in -Richtung mit dem Streckfaktor : nimmt jeden Funktionswert von schon an der Stelle an, denn . Für gilt zum Beispiel . Für ist : Der Graph wird gestaucht (zur -Achse hin). Für ist : Der Graph wird gestreckt (von der -Achse weg). Der Schnittpunkt mit der -Achse bleibt erhalten, denn (siehe Animation).
Der Punkt liegt auf der -Achse und bleibt fest. Bei halbieren sich alle -Koordinaten.
Definition 5 · Spiegelung (negative Faktoren)
Der Graph von entsteht aus durch Spiegelung an der -Achse: Jeder Funktionswert wechselt das Vorzeichen.
Der Graph von entsteht aus durch Spiegelung an der -Achse: nimmt an der Stelle den Wert an.
Ein negativer Faktor bedeutet also Spiegelung an der -Achse und Streckung in -Richtung mit dem Faktor ; ein negativer Faktor bedeutet Spiegelung an der -Achse und Streckung in -Richtung mit dem Faktor .
Hier ist . Die Asymptote bleibt bei beiden Spiegelungen erhalten.
Merke · alle Parameter zusammen
Die Parameter außerhalb des Funktionsarguments (, ) wirken in -Richtung – so, wie sie dastehen.
Die Parameter innerhalb des Funktionsarguments (, ) wirken in -Richtung – „umgekehrt“: verschiebt um , der Faktor streckt mit .
In jeder Richtung gilt: erst strecken, dann verschieben. Abbildungen in -Richtung und in -Richtung beeinflussen sich gegenseitig nicht.
Vor dem Ablesen das Argument in die Form bringen: .
Selbst ausprobieren: Parameter-Labor
Wählen Sie eine Ausgangsfunktion und verändern Sie die Parameter. Beobachten Sie, wie sich die markierten Punkte und – bei und – die Asymptoten bewegen.
2 Typische Ausdrucksweisen und Darstellungen
Formulierungen in Aufgaben und Texten
Formulierung
Bedeutung
„Der Graph von wird um 3 Einheiten nach rechts verschoben.“
„Der Graph von wird um 2 Einheiten nach unten verschoben.“
„Der Graph wird in -Richtung (in Richtung der -Achse, senkrecht zur -Achse) mit dem Faktor 3 gestreckt.“
„Der Graph wird in -Richtung (in Richtung der -Achse) mit dem Faktor gestaucht.“
„Der Graph wird an der -Achse gespiegelt.“ / „… an der -Achse gespiegelt.“
/
„Der Graph von geht aus dem Graphen von hervor (entsteht aus dem Graphen von ), indem man …“
Beschreibung der Abbildungen, die in überführen.
„Beschreiben Sie, wie der Graph von aus dem Graphen von hervorgeht.“
Jede Abbildung mit Art, Richtung und Betrag bzw. Faktor nennen – in der richtigen Reihenfolge.
„Geben Sie einen Funktionsterm von an.“ · „Bestimmen Sie den Parameter so, dass …“
Term aufstellen bzw. Bedingung (z. B. Punktprobe) aufstellen und nach dem Parameter auflösen.
„nach rechts“ gehört zum Minuszeichen: ist um 3 nach rechts verschoben, um 3 nach links.
ist nicht um 6 verschoben: Erst ausklammern, – Stauchung mit dem Faktor , dann Verschiebung um 3 nach rechts (siehe Animation).
„Streckung mit dem Faktor “ und „Stauchung mit dem Faktor “ meinen dasselbe. Üblich ist: Faktor größer als 1 → Streckung, Faktor zwischen 0 und 1 → Stauchung.
„in -Richtung“ = „in Richtung der -Achse“ = „senkrecht zur -Achse“. Man sagt auch: „von der -Achse aus gestreckt“.
Verschoben oder gestreckt wird der Graph; beim Funktionsterm sagt man „ersetzt durch “ oder „multipliziert den Funktionswert mit 3“.
: erst Stauchung in -Richtung mit dem Faktor , dann Verschiebung um 3 (nicht um 6) nach rechts.
3 Beispielaufgabe mit Musterlösung
Aufgabe
Gegeben sind und , jeweils .
Bestimmen Sie , und so, dass gilt.
Beschreiben Sie, wie der Graph von aus der Normalparabel hervorgeht.
Bestimmen Sie den Scheitelpunkt des Graphen von .
Lösung
a) Allgemeiner Ansatz. Für und den Ansatz gilt nach Ausmultiplizieren:
Umformung durch Koeffizientenvergleich mit :
Einsetzen von , , :
Also . Probe durch quadratische Ergänzung: . ✓
b) Abbildungen. : Streckung in -Richtung mit dem Faktor 2. : Verschiebung um 3 nach rechts. : Verschiebung um 4 nach unten. In -Richtung gilt die Reihenfolge: erst strecken, dann verschieben.
Schritt für Schritt von der Normalparabel zu
c) Scheitelpunkt. Allgemein: Der Graph von hat den Scheitelpunkt , denn ist nie negativ und nur für gleich null. Die Streckung ändert den Funktionswert im Scheitelpunkt nicht; nur die Verschiebungen bewegen ihn. Einsetzen:
Probe: . ✓
Warum die Reihenfolge wichtig ist
Verschiebt man die Normalparabel zuerst um 4 nach unten und streckt danach mit dem Faktor 2, so erhält man : Der Scheitelpunkt liegt dann bei , nicht bei .
Größe
Ergebnis
Parameter
, ,
Funktionsterm
Abbildungen
Streckung in -Richtung mit Faktor 2; Verschiebung um 3 nach rechts und um 4 nach unten
Scheitelpunkt
4 Übungen
Die Teilaufgaben werden von a) nach f) schwieriger. Tragen Sie Ihre Ergebnisse ein und klicken Sie auf „Eingaben prüfen“. Grün heißt richtig, Gelb: der Wert stimmt, die Form noch nicht, Rot: noch nicht richtig.
Aufgabe 1 Vom Term zur Abbildung
Grundlagen
Beschreiben Sie, wie der Graph von aus dem Graphen von hervorgeht. Die Faktoren sind positiv einzutragen.
: Verschiebung um
: Verschiebung um
: mit dem Faktor
: mit dem Faktor
:
mit dem Faktor ,
Verschiebung um
:
Spiegelung an der ,
mit dem Faktor ,
Verschiebung um
: Verschiebung um 5 nach unten. Jeder Funktionswert wird um 5 kleiner.
, also : Verschiebung um 2 nach links.
: Streckung in -Richtung mit dem Faktor 3. Die Nullstellen bleiben erhalten.
, Faktor : Stauchung in -Richtung mit dem Faktor . Alle -Koordinaten werden durch 4 geteilt.
, Faktor : Streckung in -Richtung mit dem Faktor 3; außerdem : Verschiebung um 1 nach oben.
: Spiegelung an der -Achse und Streckung in -Richtung mit dem Faktor ; : Verschiebung um 1 nach rechts.
Aufgabe 2 Von der Abbildung zum Term
Term
Der Graph von wird wie angegeben verändert. Geben Sie einen Funktionsterm der neuen Funktion an. Potenzen mit ^, Brüche mit /.
, Verschiebung um 4 nach oben:
, Verschiebung um 2 nach rechts:
, zuerst Streckung in -Richtung mit dem Faktor 3, dann Verschiebung um 1 nach unten:
, Stauchung in -Richtung mit dem Faktor :
, Verschiebung um 1 nach links und um 2 nach oben:
, zuerst Verschiebung um 3 nach rechts, danach Stauchung in -Richtung mit dem Faktor :
.
– nach rechts gehört zum Minuszeichen.
Streckung: ; dann Verschiebung: .
Faktor , also : .
, : . Die Asymptoten sind jetzt und .
Nach der Verschiebung: . Die Stauchung ersetzt danach durch : . Kontrolle: Der Scheitelpunkt liegt nach der Verschiebung bei und nach der Stauchung bei ; tatsächlich ist . Beachten Sie: ist nicht dasselbe wie , bei dem zuerst gestaucht und dann verschoben wird.
Aufgabe 3 Parameter am Graphen ablesen
Graph
Gestrichelt ist jeweils der Graph der Ausgangsfunktion gezeichnet, durchgezogen der Graph von . In a) bis c) ist , in d) ist , in e) ist . Bestimmen Sie die Parameter.
Der Scheitelpunkt liegt jetzt bei statt bei : Verschiebung um 1 nach links () und um 2 nach unten (). .
Die Parabel ist nach unten geöffnet und hat dieselbe Form wie die Normalparabel: . Scheitelpunkt : , . .
Scheitelpunkt : , . Punktprobe mit : . .
Hoch- und Tiefpunkt behalten ihre -Werte, ihre -Werte werden halbiert: Hochpunkt bei statt , Tiefpunkt bei statt . Stauchung mit dem Faktor , also .
Die Asymptote von liegt jetzt bei : . Der Punkt von liegt nach der Verschiebung um 3 nach unten bei ; auf liegt dieser Wert aber erst bei , also eine Einheit weiter links: . .
5 Sachaufgaben und weiterführende Aufgaben
Aufgabe 4 Veränderte Einnahme eines Medikaments
Textaufgabe
Nach der Einnahme einer Tablette um wird die Wirkstoffkonzentration im Blutplasma von Patient A modelliert durch (vgl. Thema 2)
Dabei ist die Zeit in Stunden und die Konzentration in . Die Konzentration ist maximal bei mit . Modellannahme: Die Konzentration ist proportional zur eingenommenen Dosis.
Konzentration bei Patient A
Patient B nimmt zum selben Zeitpunkt die doppelte Dosis:
Patientin C nimmt dieselbe Dosis 1,5 Stunden später ein ( zählt weiter ab der Einnahme von A): für
Bei C ist die Konzentration maximal zum Zeitpunkt h.
Die maximale Konzentration von C ist die von A.
Bei Patient D laufen Aufnahme und Abbau doppelt so schnell ab: .
Der Graph von entsteht durch mit dem Faktor .
Maximum bei h, maximale Konzentration
Berechnen Sie die maximale Konzentration bei Patient B (auf zwei Nachkommastellen gerundet):
Doppelte Dosis bedeutet doppelte Konzentration zu jedem Zeitpunkt: – Streckung in -Richtung mit dem Faktor 2.
C erreicht zum Zeitpunkt die Konzentration, die A schon 1,5 h früher hatte: – Verschiebung um 1,5 nach rechts.
Der Hochpunkt wird um 1,5 nach rechts verschoben: Maximum bei h. Eine Verschiebung in -Richtung ändert die Funktionswerte nicht: Die maximale Konzentration ist genauso groß.
mit : Stauchung in -Richtung mit dem Faktor . Es gilt : Das Maximum wird schon nach der halben Zeit erreicht, also bei h. Die maximale Konzentration bleibt , sie wird aber schon nach 1 h erreicht.
Allgemein: . Einsetzen: (nach h).
Aufgabe 5 Fieberkurve in anderen Einheiten
Textaufgabe
Die Funktion beschreibt die Körpertemperatur eines Patienten: in C, in Stunden, entspricht 8:00 Uhr.
Ein Gerät zeigt die Temperatur in Grad Fahrenheit an: . Der Graph von entsteht aus dem Graphen von durch
mit dem Faktor ,
danach Verschiebung um .
Berechnen Sie: entspricht F.
Die Zeit soll in Minuten angegeben werden (). Dann gilt . Der Graph entsteht durch
mit dem Faktor .
Ein Thermometer zeigt stets 0,3 C zu wenig an. Angezeigt wird .
Eine Ärztin zählt die Zeit ab 10:00 Uhr. Dann gilt , die Temperatur ist also . Der Graph von entsteht aus dem Graphen von durch
Verschiebung um .
: Streckung in -Richtung mit dem Faktor 1,8; : Verschiebung um 32 nach oben. Die Reihenfolge ist wichtig: erst multiplizieren, dann addieren.
, also F.
, also und Faktor : Streckung in -Richtung mit dem Faktor 60. Der Zeitpunkt h erscheint jetzt bei min.
Jeder angezeigte Wert ist um 0,3 kleiner: – Verschiebung um 0,3 nach unten.
, also : Verschiebung um 2 nach links. Anschaulich: Der Messwert von 10:00 Uhr () steht jetzt bei , ist also um 2 Einheiten nach links gerückt.
Aufgabe 6 Wahr oder falsch?
Wahr/Falsch
Entscheiden Sie, ob die Aussage wahr oder falsch ist. Begründen Sie Ihre Entscheidung in Ihren Notizen und vergleichen Sie mit der Lösung.
Der Graph von entsteht aus durch Verschiebung um 4 nach rechts.
Die Funktionen und mit haben dieselben Nullstellen.
Ist , so schneiden die Graphen von und von die -Achse im selben Punkt.
Der Graph von entsteht aus durch Stauchung in -Richtung mit dem Faktor und anschließende Verschiebung um 6 nach rechts.
Für ergibt die Stauchung in -Richtung mit dem Faktor denselben Graphen wie die Streckung in -Richtung mit dem Faktor 4.
Ist achsensymmetrisch zur -Achse, so ist auch der Graph von achsensymmetrisch zur -Achse.
falsch. , also : Verschiebung um 4 nach links.
wahr. . Punkte auf der -Achse bleiben bei einer Streckung in -Richtung fest.
wahr. . Punkte auf der -Achse bleiben bei einer Streckung in -Richtung fest.
falsch. : nach der Stauchung nur Verschiebung um 3 nach rechts. Kontrolle: – der Wert von an der Stelle erscheint bei an der Stelle , nicht .
wahr. . Bei der Normalparabel lässt sich jede Streckung in -Richtung durch eine Streckung in -Richtung ersetzen – bei anderen Funktionen im Allgemeinen nicht.
falsch. Mit dem Graphen wird auch die Symmetrieachse um 2 nach rechts verschoben: ist symmetrisch zur Geraden . Gegenbeispiel: , mit .
Aufgabe 7 Nehmen Sie Stellung
Stellungnahme
Nehmen Sie Stellung zu den Aussagen. Wählen Sie die zutreffende Beurteilung und formulieren Sie Ihre Stellungnahme in vollständigen Sätzen in Ihren Notizen.
Ali: „Bei liegt der Scheitelpunkt bei , weil die Normalparabel um 3 verschoben wird.“
Mara: „Die Funktionen und haben denselben Graphen.“
Tom: „Bei wird alles dreimal so schnell durchlaufen. Also wird der Graph in -Richtung mit dem Faktor 3 gestreckt.“
Mögliche Stellungnahme: Die Aussage ist falsch. Es ist , also : Die Normalparabel wird um 3 nach links und um 1 nach unten verschoben. Der Scheitelpunkt ist . Probe: , und für alle anderen ist .
Mögliche Stellungnahme: Die Aussage ist richtig, denn nach dem Distributivgesetz ist für alle . Geometrisch: „erst um 2 nach oben verschieben, dann mit dem Faktor 2 strecken“ ergibt dasselbe wie „erst mit dem Faktor 2 strecken, dann um 4 nach oben verschieben“. Die Reihenfolge ist also wichtig – vertauscht man sie, muss man den Verschiebungsbetrag anpassen.
Mögliche Stellungnahme: Die Beobachtung „dreimal so schnell“ ist richtig, die Folgerung falsch. erreicht jeden Funktionswert von schon bei einem Drittel der -Koordinate: . Der Graph wird deshalb in -Richtung mit dem Faktor gestaucht.
Aufgabe 8 Parameter bestimmen
weiterführend
Bestimmen Sie die Parameter so, dass die Bedingung erfüllt ist.
verläuft durch :
hat die Nullstellen und :
verläuft durch :
verläuft durch und :
Der Graph von hat die Asymptoten und :
Punktprobe allgemein: . Einsetzen: .
. Wegen der Achsensymmetrie ist dann auch .
. Der Graph von wird um 3 nach rechts verschoben.
und . Subtraktion: , also und . .
hat die Asymptoten und . Bei Verschiebung um in -Richtung und in -Richtung werden sie zu und . Also , .
6 Das Wichtigste auf einen Blick
Parameter
Wirkung auf
fest bleiben
in
Verschiebung in -Richtung um (: nach oben)
–
in
Verschiebung in -Richtung um (: nach rechts)
–
in
Streckung in -Richtung mit Faktor ; : zusätzlich Spiegelung an der -Achse
Punkte auf der -Achse
in
Streckung in -Richtung mit Faktor ; : zusätzlich Spiegelung an der -Achse
Punkte auf der -Achse
Vorgehen
Beschreiben: Term in die Form bringen (ausklammern, quadratisch ergänzen), dann jede Abbildung mit Art, Richtung und Betrag bzw. Faktor angeben.
Term aufstellen: Abbildungen in der gegebenen Reihenfolge ausführen: in -Richtung am Funktionswert, in -Richtung durch Ersetzen von .
Kontrolle: Prüfen, ob ein markanter Punkt (Scheitelpunkt, Schnittpunkt mit einer Achse) an der richtigen Stelle liegt – Punktprobe mit .
Parameter bestimmen: Punktprobe oder Asymptoten nutzen und nach dem Parameter auflösen.
Typische Fehler
als Verschiebung nach links deuten.
Bei mit dem Faktor statt strecken.
Bei um 6 statt um 3 verschieben – erst ausklammern.
Die Reihenfolge vertauschen: ist nicht .
Parameter in -Richtung und in -Richtung verwechseln: Was im Argument von steht, wirkt in -Richtung.
Fachwortschatz
Ausgangsfunktion · Parameter · verschieben / Verschiebung · in -Richtung · in -Richtung · strecken / Streckung · stauchen / Stauchung · Streckfaktor · Spiegelung an der -Achse · Spiegelung an der -Achse · hervorgehen aus · Normalparabel
Ausblick: Dieselben Parameter begegnen Ihnen bei den trigonometrischen Funktionen wieder: ist dort die Amplitude, die Periode.